Landeunfall eines Heißluftballons

Erkelenz-Holzweiler/ Kreis Heinsberg -

Bei einer kontrollierten Außenlandung eines Heißluftballons gegen 9:25 Uhr auf einem Feld in der Nähe von Erkelenz- Holzweiler wurde nach dem Aufsetzen der Ballon mehrere Meter über den gefrorenen Boden gezogen. Bei dieser nicht unüblichen Schleiflandung kippte der Korb um und stieß rutschend nach rund 70 Metern gegen einen 30 cm hohen, quer zur Landerichtung verlaufenden und vorher nicht sichtbaren Absatz an einer Traktorspur im Landefeld. Durch diesen Aufprall wurden zwei der aus Langenfeld stammenden Personen verletzt. Ein technischer Defekt des Ballons lag nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor, die Unfalluntersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen.
Entgegen mancher Behauptungen ist der Ballon nicht abgestürzt, sondern hat bei einer geplanten Landung normal aufgesetzt. Der Unfall ereignete sich erst nach dem Aufsetzen.

Eine 50jährige Person erlitt einen gebrochenen Arm, der 70jährige Ballonführer wurde am Kopf schwer verletzt. Beide Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Inzwischen ist der Ballonführer außer Lebensgefahr, konnte aber zum genauen Unfallhergang noch nicht befragt werden. Der zweite Passagier wurde nicht verletzt.

Weitere, detaillierte Angaben können erst nach Abschluss der offiziellen Untersuchungen und Befragungen des Piloten sowie der Passagiere gemacht werden.

Rb


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